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Mai 5, 2007

Pidgin 2

Gespeichert unter: Programme, Updates — monstrous @ 5:18 Uhr nachmittags

Nachdem sich Gaim aus rechtlichen Gründen in Pidgin umbenannt hat, ist derweil Version 2.0 des Multiprotokoll Instant-Messengers erschienen. Auf GetDeb.net gibt es schon ein .deb-Paket für Debian und Ubuntu. Ein Ausweichen auf diese Datei ist im Moment sehr sinnvoll, da die Pidgin-Seite den aktuellen Anfragen anscheinend nicht ganz standhalten kann.

April 5, 2007

Ubuntu: neuer nVidia-Treiber 1.0-9755

Gespeichert unter: Probleme, System, Updates — monstrous @ 12:21 Uhr nachmittags

Nachdem ich letztens mein Ubuntu Feisty Fawn aktualisiert habe, funktionierte ganz plötzlich mein X-Server nicht mehr. Daraufhin habe ich mit der Fehlermeldung (no screen found) rumexperimentiert, in der /etc/X11/xorg.conf rumgebastelt und bekam den X-Server nurnoch mit nv statt nvidia zum Laufen, demnach also ohne 3D-Beschleunigung.

Als ich dann mit meinem Latein am Ende war, suchte ich im Internet nach der Fehlerquelle. Und siehe da: Meine Grafikkarte (GeForce 4 Ti 4200) wird nicht mehr vom neuen nVidia-Treiber unterstützt. Unter der Beta-Version von Feisty Fawn liegt nun also der Treiber 1.0-9755 vor. Das Gute ist, dass diese Treiberserie nun auch die 88xx-er Modelle unterstützt. Der Nachteil ist allerdings, dass nun einige Modelle der GeForce3- bzw. GeForce4-Serie nicht mehr untersützt werden. Dies ist nicht die Schuld von Ubuntu, sondern ist auf den Treiber von nVidia zurückzuführen.

Nun gibt es also folgende drei Treiber, welche relevant sind:

  • 1.0-97xx: Für die aktuellsten Grafikkarten. Unter Feisty-Fawn heißt das Paket “nvidia-glx”
  • 1.0-96xx: Für die etwas älteren Grafikkarten. Zu diesem Treiber gibt es derzeit kein Paket unter Feisty Fawn. Die Treiber stehen allerdings noch bei nVidia zum Download bereit und können von Hand installiert werden.
  • 1.0-71xx: Für die (sehr) alten Grafikkarten. Das Paket heißt, wie unter Dapper und Egy, ebenfalls “nvidia-glx-legacy”. Allerdings sind hiermit keine Desktopeffekte wie mit Compiz/Beryl möglich.

Ich habe für meine Grafikkarte folgende Lösung gefunden: Ich benutze unter Feisty Fawn nun das Paket nvidia-glx-legacy und füge in der /etc/X11/xorg.conf unter der Sektion “device” folgende Zeile hinzu:
Option “AllowGLXWithComposite” “true”

Nun läuft die 3D-Beschleunigung, alles funktioniert (bisher) wie vorher, aber ich warte dennoch auf die finale Version von Feisty Fawn und hoffe so lange, dass sich das Treiberproblem ändern wird.

Wer wissen möchte, von welchem Treibe seine Grafikkarte untersützt wird, kann dies hier nachlesen.

Oktober 19, 2006

Ubuntu 7.04 & Desktopzukunft

Gespeichert unter: Distributionen, Gedanken, System — monstrous @ 10:19 Uhr vormittags

Wie ich grade in einem Artikel auf pro-linux.de gelesen habe, wird die nächste Ubuntu-Version “Feisty Fawn” (mutiges Hirschkalb) heißen. Ein Abschnitt machte mich allerdings stutzig:

»Feisty Fawn« soll erweiterte Hardware-Unterstützung bringen und die derzeit entstehenden Desktop-Technologien kurzfristig integrieren. Die neue Version der Distribution soll verbesserte Multimedia-Fähigkeiten und neue Desktop-Effekte bringen.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie der erste Linuxdesktop aussah, den ich gesehen habe. Es war vermutlich eine Red Hat Version, und im Nachhinein würde ich darauf tippen, dass es ein Blackbox/Openbox-Desktop mit Gkrellm war, verziert mit einem Hintergrundbild von digitalblasphemy.com. Es war alles sehr schlicht (ist auch schon knapp 10 Jahre her) aber funktionierte perfekt. Der Mensch, dem dieser Computer gehörte, war ein Consolen-Mensch, der die Hauptarbeit immer in einem Terminal verrichtet hat, und nur selten X startete.

Die Grundidee von Linux war doch immer, dass es schnell, ressourcensparsam und funktionell sein sollte. Ich gebe zu, dass ich -kurzzeitig- Gefallen an XGL gefunden habe, und dass mir viele Gnome-Features sehr zusagen. Dennoch habe ich Zweifel daran, dass sich die Linuxentwicklung in die richtige Richtung bewegt. Derzeit scheinen alle großen Distributionen darauf auszusein, die neusten XGL/AiGLX/etc- sowie Gnome-/KDE-Features zu implementieren. Komischerweise ist ein Gnome-Desktop aber mittlerweile träger als ein Windows-Desktop. Selbst wenn er mal mehr Funktionen bieten würde und viel besser aussehen wird… wem bringt das was? Die von mir eben beschriebene Idee scheint völlig aus den Augen verloren zu sein. Die nächste Distribution, die ich mir installiere, wird wohl eine abgespeckte Version werden. Ich denke da an Archlinux oder Slackware. Ubuntu hat mir eine Weile lang Spaß bereitet, aber langsam

Links: » Artikel auf pro-linux.de » pro-linux.de » Ubuntu » digitalblasphemy.com » XGL » Gnome » KDE » Archlinux » Slackware

Novell kehrt ReiserFS den Rücken zu

Gespeichert unter: Distributionen, System — monstrous @ 8:49 Uhr vormittags

Novell verkündet, dass ihr neues Standard-Dateisystem für die SuSE Enterprise-Reihe ext3 sein wird. Damit wenden sie sich von ReiserFS-3 ab. Die Entscheidung sei schon vor langer Zeit gefallen. ReiserFS wird zwar weiterhin unterstützt, aber da laut Novell ext3 stabiler sei und bald die gleiche Geschwindigkeit wie ReiserFS-4 erzielen wird, wechselte man das System. Na ob das mal nicht im Zusammenhang mit der Verhaftung von Hans Reiser steht.

Links: » Verhaftung von Hans Reiser

August 21, 2006

Miranda unter Linux

Gespeichert unter: Programme — monstrous @ 1:43 Uhr nachmittags

Ich habe grade eine Anleitung gefunden, wie man Miranda auch unter Linux ans Laufen bekommen kann. Das ganze wurde unter Suse 9.1 getestet, läuft aber wohl auch auf Debian (Ubuntu)-Systemen. Ich werde es gleich mal ausprobieren.

Links: » Anleitung

August 4, 2006

Windowsprogramme direkt unter Linux ausführen

Gespeichert unter: Programme, System, Uncategorized — monstrous @ 4:43 Uhr nachmittags

Ich habe grade auf linux.com einen interessanten Artikel gefunden, mit dem man das Starten von Windowsprogrammen unter Wine erleichtern kann.

Links: » Artikel

April 18, 2006

centericq und Umlaute

Gespeichert unter: Probleme, System — monstrous @ 6:00 Uhr nachmittags

Irgendwie stört es ja schon, dass centericq nicht fähig ist, das Menü, Nicknames und Nachrichten richtig zu formatieren. Ich habe jetzt einige Ansätze im Internet gefunden, wie man das beheben kann, aber nichts funktioniert. 

Zum Einen gibt es das Paket centericq-utf8 in den Ubuntu-Quellen: damit wird das Menü richtig dargestellt. Allerdings kommen Umlaute falsch bei anderen Leuten an.

Zum Anderen hilft da auch nicht das Editieren der Konfigurationsdatei, in der man "Localecharset" und "Remotecharset" ändern kann. Jegliche Kombination von UTF-8, de_DE.UTF-8, ISO-8859-1 und ISO-8859-15 bringt hier keine Änderung.

Zum Schluss endete die Sache sehr radikal: ich habe mir "luit" gezogen, weil es jemand empfohlen hat. Daraufhin hat das Programm alle Zeichensätze zerschossen und sich mit einer Fehlermeldung geschlossen; zusätzlich hat mich der ICQ-Server wegen Überflutens gekickt, da ich anscheinend zu oft versucht habe eine Verbindung herzustellen ;). Jetzt läuft das System wieder auf de_DE.UTF-8, es gibt keine Zeichenfehler mehr - allerdings funktioniert centericq noch immer nicht und auf meine nächste ICQ-Verbindung muss ich wohl auch noch geraume Zeit warten… 

ISO-Dateien einbinden

Gespeichert unter: System — monstrous @ 11:29 Uhr vormittags

Ich habe grade ein Programm gefunden, mit dem man aus » Nero-Image-Dateien (.nrg) ISO-Dateien macht, und außerdem noch ein Script, mit dem man die ISO-Datei einbinden kann (ähnlich wie unter Windows mit » Daemon-Tools).

Programm: » nrg2iso (bei Ubuntu einfach per apt-get zu bekommen) 
Script: mount -o loop,offset=307200 euer_iso-image.iso /mnt/euer_mount_point

April 17, 2006

Windows und IDE-Controller

Gespeichert unter: Spaß — monstrous @ 3:18 Uhr nachmittags

Ein wenig unpassend hier, aber es gibt keine Stelle, an der man sich nicht über Windows wundern oder amüsieren könnte. Ich war vor ein paar Tagen mit meinem Computer bei meiner Freundin und habe mir für das dort existierende WLAN den » WL-167G USB WLAN-Adapter von » Asus gekauft, damit ich ins Internet konnte. Es funktionierte nach kurzer Zeit auch perfekt (unter Linux haperte es ein wenig, da brauchte ich noch ein Paket) - doch irgendwie wollte das System nicht mehr ganz so stabil laufen. Bei jeder Anwendung brachte die Soundausgabe nur noch computerverzerrte Geräusche hervor und alles stockte enorm. Daraufhin habe ich mir das Tool » Process Explorer heruntergeladen, und musste mit Erschrecken feststellen, dass zwar alle Programm ordnungsgemäß liefen, der Leerlaufprozess teilweise bei knapp 90% lag, das System aber dennoch hakte. Über 90% Last gingen demnach bei einem Programmstart auf "Hardware interrupts".

Ich möchte gar nicht umreißen, wieviel Hardware ich ein- und ausgebaut habe, welche Virenscanner und Spybot-Varianten ich ausprobiert habe… die Lösung lag ganz woanders: Man musste die IDE-Controller und die IDE-Channels aus dem Gerätemanager entfernen, neustarten, und war das Problem los. Ich möchte darüber keinen weiteren Kommentar verlieren… ;)

Links: » WL-167G USB WLAN-Adapter » Asus » Process Explorer

April 14, 2006

Neuer Beep-Media-Player

Gespeichert unter: Programme, Updates — monstrous @ 7:24 Uhr nachmittags

Anscheinend ist die Produktion des » Beep-Media-Players eingestellt, und es gibt seinen Nachfolger: » bmpx. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut doch mal auf der neuen Website vorbei.

 Links: » Beep-Media-Player » Beep-Media-Player-2

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